Raucherentwöhnung
Die Raucherentwöhnung ist eine der bekanntesten Hypnose-Anwendungen überhaupt, genießt einen sehr hohen Beliebtheitsgrad und ist für Ihre hohen Erfolgsstatistiken bekannt und mehrfach wissenschaftlich belegt. Die Universität Iowa in den Vereinigten Staaten von Amerika kam nach einer der größten Studien zur Nichtraucher Hypnose. Zur Erkenntnis, dass im Vergleich mit dem Nikotin-Kaugummi, Nikotin-Pflaster oder Tabletten, die Nichtraucher Hypnose drei Mal erfolgreicher ist. Und die Nichtraucher Hypnose ist sogar 15 mal effektiver, als wenn Menschen ausschließlich mit der reinen Willenskraft Nichtraucher werden.
Zu diesen Ergebnissen kamen die Wissenschaftler mit einer Metastudie zur Nichtraucher Hypnose mit Daten aus 600 Studien mit einer Gesamtteilnehmerzahl von 72.000 Menschen aus den USA und Europa.
Die University of Iowa veröffentlicht im Journal of Applied Psychology, How One in Five Give Up Smoking. October 1992 sowie im New Scientist, October 10, 1992. Zum Artikel
Die medizinische Abteilung der Universität von Washington veröffentlichte 2001 das Ergebnis ihrer Studie und stellte fest, dass von 43 Teilnehmern der Studie 39 Menschen 6 Monate und sogar 3 Jahre nach der Nichtraucher Hypnose weiterhin Nichtraucher sind. Dies entspricht einer Erfolgsquote von 90,6%!
University of Washington School of Medicine, Depts. of Anesthesiology and Rehabilitation Medicine, International Journal of Clinical and Experimental Hypnosis 2001 Jul;49(3):257-66. Barber J. Zum Artikel
Erfahrungen haben gezeigt, dass Raucher mit einem durchschnittlichen Rauchverhalten von max. 30 Zigaretten am Tag die größten Erfolge durch Hypnose erzielen. Bei Rauchern mit einem Konsumverhalten von mehr als 30 Zigaretten am Tag, ist eine intensivere Betreuung und eine langsamere, schrittweise Entwöhnung mit Hypnose empfehlenswert, um zu starke körperliche Auswirkungen zu vermeiden.
Bewährt hat sich ein 2+1 Stunden-Konzept zur Rauchentwöhnung.
Die zweite Sitzung erfolgt eine Woche nach der hypnotischen Rauchentwöhnung, und soll nicht als „zweite Chance″ angesehen werden, sondern als eine Nachsorge und Stabilisierungssitzung. Wie für alle Hypnosen muss auch hier erst durch ein Vorgespräch geklärt werden, ob eventuelle Kontraindikationen gegen eine Hypnosesitzung sprechen.